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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Methysticodendron amesianum

Methysticodendron amesianum R. E. Schult.
Culebra.
Fam.: Solanaceae.
Vork.: kolumbianische Anden (Südamerika). Inh.: Alkaloide, u.a. Scopolamin.
Anw.: Die Medizinmänner der Kamsá- und Ingano-Indianer benutzen einen Aufguß der Blätter dieser Pflanze zur Erzeugung von halluzinogenen Zuständen, die zur Wahrsagerei und zum Heilen von Krankheiten ausgenutzt werden. Als verantwortlicher Wirkstoff ist vor allem Scopolamin nachgewiesen worden, das zu 80 % in der Alkaloidfraktion enthalten ist. Die Droge ruft eine heftige Reaktion bereits in geringer Dosierung hervor.

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