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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Narcissus pseudonarcissus

Narcissus pseudonarcissus L.
Gelbe Narzisse (syn. Falsche Narzisse), vgl. Abbildung.
Fam.: Amaryllidaceae.
Vork.: West- und Südeuropa.
Droge: die Zwiebel. Inh.: Alkaloide, u.a. Narcissin, Lycorin und Narcissamin; Bitterstoffe, Helenien. Anw.: früher in der Volksheilkunde als Brechmittel.
Hom.: Narcissus pseudonarcissus HAB 34; die frischen, zur Blütezeit geernteten oberirdischen Pflanzenteile. Anw.-Geb.: Brechdurchfall, Entzündungen der Atemwege.
Histor.: Der Gattungsname Narcissus leitet sich vom griechischen narkáein (gelähmt werden, betäuben) ab unter Bezugnahme auf den betäubenden Geruch der Pflanze. Nach der Sage wurde jedoch Narcissus, ein schöner Jüngling, der sich in sein im Wasser erblicktes Bild verliebte, in eine Blume verwandelt. Der Artname pseudonarcissus (unechte Narzisse) besagt, daß früher nur Narcissus poeticus als echte Narzisse galt.



Narcissus pseudonarcissus, Gelbe Narzisse

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