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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Nardostachys jatamansii

Nardostachys jatamansii (D. Don) DC.
(syn. Nardostachys chinensis, N. gracilis, N. grandiflora, Patrinia jatamansi, Valeriana jatamansi); Indische Narde.
Fam.: Valerianaceae.
Vork.: Nordindien, China, Japan, Nepal.
Droge: Nardostachys jatamansi radix (syn. Nardostachys jatamansi rhizoma, Radix Nardostachyos, Rhizoma Nardostachyos); Nardostachys-jatamansi-Rhizom (syn. Nardenwurzel), die getrockneten Rhizome und Wurzeln. Inh.: Valeranon (0,1-1,2 %), Isovalerian- und Jatamansisäure, äther. Öl (0,3-0,4 %), Sesquiterpenketone, u.a. β-Ionon, sowie Triterpene, u.a. Ursolsäure. Anw.: volkstümlich ähnlich dem Baldrian bei Schlaflosigkeit, nervösen Herzbeschwerden, krampfartigen Schmerzen im Magen-Darm-Bereich und Kopfschmerzen. Außerdem zur Herstellung von chinesischen und indischen Spikenardenöl, das in der Kosmetik genutzt wird.

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