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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Rauschdrogen

Rauschdrogen
Gruppe von psychisch wirksamen Drogen aus Pflanzen, Pilzen oder Tieren, die das Bewußtsein verändern. Sie induzieren einen rauschartigen Zustand mit Wahnvorstellungen bzw. Halluzinationen (Halluzinogene biogenen Ursprungs), oft werden Unlustzustände beseitigt und Euphorie erzeugt (Sucht und Suchtdrogen biogenen Ursprungs). R. können zu Abhängigkeit und Sucht führen und besitzen ein breites Spektrum an Nebenwirkungen (z.B. Infektionen, Psychosen, Vitamin- und Eiweißmangel). Herstellung, Handel und Anwendungen von R. werden staatlich kontrolliert (Betäubungsmittelgesetz) bzw. sind gänzlich verboten. Quelle für R. sind u.a. die folgenden Pflanzen: Areca catechu, Cannabis sativa, Catha edulis, Erythroxylum coca, Heimia salicifolia, Ipomoea violacea, Lophophora williamsii, Mesembryanthemum-Arten, Papaver somniferum, Piper methysticum, Psilocybe-Arten und Turbina corymbosa.

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