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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Stellera chamaejasme

Stellera chamaejasme L.
(syn. Passerina racemosa, P. stelleri, Septas hypericifolia, Stellera altaica, St. bodinieri, St. concinna, St. hypericifolia, Wikstroemia chamaejasme, W. hypericifolia).
Fam.: Thymelaeaceae.
Vork.: Zentralasien, Steppengebiete Ostsibiriens, Mongolei, Nordchina, Himalajagebiete.
Drogen. 1. Stellera-chamaejasme-Kraut, das getrocknete Kraut. Inh.: Cumarine, Diterpenester, u.a. Huratoxin, Simplexin und Subtoxin A. Anw.: in der ostasiatischen Volksheilkunde als Vasicans bei Furunkeln, als Hautreizmittel bei Rheuma, gegen übermäßige Schweißabsonderung, bei Obstipation sowie als Brechmittel. 2. Stellera-chamaejasme-Wurzel, die getrockneten Wurzeln. Inh.: Diterpene, u.a. Huratoxin, Subtoxin A, Simplexin; Lignane, Biflavonoide, Flavonoide. Anw.: in der Volksheilkunde Sibiriens zur Behandlung von Tumoren, bei Eingeweidewürmern, Fieber und Syphilis sowie zur Gichtbehandlung. Da die Pflanze möglicherweise cancerogen ist, wird von einer Verwendung abgeraten.

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