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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Xysmalobium undulatum

Xysmalobium undulatum (L.) R. Br.
(syn. Asclepias undulata, Xysmalobium amplifolium, X. dispar, X. lapathifolium).
Fam.: Asclepiadaceae.
Vork.: milchsaftführende Staude im südlichen Afrika und Kenia.
Droge: Uzarae radix (syn. Radix Uzarae, Xysmalobii radix); Uzarawurzel. Inh.: Cardenolidglykoside, u.a. Uzarin, Allo-Uzarin, Allo-Uzarigenin vgl. Formel, Allo-Xysmalorin und Xysmalorin, deren Aglyka sowie in geringen Mengen Pregnanglykoside. Anw.: Verwendet werden wäßrig alkoholische Extrakte aus der Droge (Liquor Uzara) bzw. der Trockenextrakt bei unspezifischen, akuten Durchfallerkrankungen. Die Herz-Kreislaufwirkung der Droge ist gering, trotzdem sollte eine Anwendung bei Patienten, die mit herzwirksamen Glykosiden therapiert werden, unterbleiben. In der traditionellen Medizin Südafrikas wird die Uzarawurzel zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Koliken, Dysenterie sowie bei Kopfschmerzen, Fieber und Malaria eingesetzt.
Hom.: Xysmalobium undulatum HAB; die getrockneten unterirdischen Teile der zwei- bis dreijährigen Pflanze. Anw.-Geb.: Krämpfe des Magen-Darm-Kanals, der Gebärmutter sowie generell bei Gebärmutterschmerzen.

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