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Lexikon der Biochemie: Eicosanoide

Eicosanoide, hormonartig wirkende Verbindungen, die durch eine enzymatisch gesteuerte Peroxidation aus mehrfach ungesättigten C20-Fettsäuren, insbesondere der Arachidonsäure (20 :4) und der Dihomo-γ-linolensäure (20 :3), gebildet werden. Der Name E. leitet sich von der Eicosansäure ab. Zu den E. gehören Umsetzungsprodukte der Cyclooxygenase und der Lipoxygenase. Cyclooxygenase-Produkte sind die Cycloendoperoxide, die Prostaglandine, die Thromboxane und das Prostacyclin. Lipoxygenase-Produkte sind die als Intermediate auftretenden 5- bzw. 12-Hydroperoxyeicosatetraensäuren (5- bzw. 12-HPETE), verschiedene chemotaktisch wirkende Mono- und Oligohydroxyeicosatetraensäuren (z. B. 5- oder 12-HETE) und die Leukotriene.

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