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Lexikon der Biochemie: Gentianin

Gentianin, 1) ein Terpenalkaloid, das wegen seines Pyridinrings auch zu den Pyridinalkaloiden gezählt werden kann (Mr 175Da, F. 82-83°C). G. kommt verbreitet in Enziangewächsen (Gentianaceae) vor. Seine Existenz war lange umstritten, weil es sich in Gegenwart von Ammoniak leicht aus Gentiopikrosid, einem Glucosid aus den Wurzeln vieler Enzian-Arten, bilden kann.
2) Gentisin, Gentianinsäure, 1,7-Dihydroxy-3-methoxyxanthon, ein Farbstoff aus dem gelben Enzian (Gentiana lutea) und anderen Enzianarten (Mr 258 Da, F. 266-267°C).
3) ein Anthocyanfarbstoff mit dem Delphinidingrundgerüst aus Gentiana acaulis.

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