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Lexikon der Biochemie: Isocitrat-Dehydrogenase

Isocitrat-Dehydrogenase, ein zu den Dehydrogenasen zählendes Enzym, das mittels NAD+ oder NADP+ Isocitrat an der sekundären Hydroxylgruppe dehydriert und gleichzeitig die reversible Decarboxylierung des entstehenden Oxalsuccinats zu 2-Oxoglutarat katalysiert. Das NAD+-spezifische Enzym (EC 1.1.1.41) kommt nur intramitochondrial vor, wird durch ADP (tierisches Gewebe) bzw. AMP (Hefe, Schimmelpilz) allosterisch aktiviert, durch ATP gehemmt, wirkt nur in Richtung 2-Oxoglutarat und decarboxyliert zugesetztes Oxalsuccinat nicht. Das NADP+-abhängige Enzym (EC 1.1.1.42) kommt sowohl in den Mitochondrien als auch im Cytoplasma vor. Es benötigt Magnesium(II)- oder Mangan(II)-Ionen, decarboxyliert zugegebenes Oxalsuccinat, ist nicht Bestandteil des Tricarbonsäure-Zyklus und dient der Produktion von Reduktionskraft für Synthesen.

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