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Lexikon der Biochemie: lathyrinogene Aminosäuren

lathyrinogene Aminosäuren, nichtproteinogene Aminosäuren, die in den Samen von Platterbsenarten (Lathyrus) vorkommen. L. A. sind die α,γ-Diaminobuttersäure H2N-(CH2)2-CH(NH2)-COOH (neurolathyrinogene Wirkung), das β-Aminopropionitril, das in Samen von Lathyrus odoratus als γ-Glutamylpeptid vorkommt, und die zu 0,1-2,5% in Lathyrus sativus vorkommende β-N-Oxalyl-L-α,β-diaminopropionsäure HOOC-CH(NH2)CH2-NH-CO-COOH. Die bei Mensch und Tier durch l. A. hervorgerufene Krankheit wird als Lathyrismus bezeichnet, wobei man Neuro- (Nerven-) und Osteo- (Knochen-) Lathyrismus unterscheidet. β(N-γ-Glutamyl)-aminopropionitril z.B. verursacht bei Ratten Skelettabnormitäten.

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