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Lexikon der Biochemie: Leucoanthocyanidine

Leucoanthocyanidine, Flavan-3,4-diole, eine Klasse von Pro-Anthocyanidinen. L. sind ein weitverbreiteter Pflanzenbestandteil, besonders in Holz, Rinde und Fruchtschalen. Beispiele sind: (+)-Guibourtacacidin (7,4'-Dihydroxyflavan-3,4-diol, absolute Konfiguration 2R:3S:4S, aus Guibourtia coleosperma und Acacia cultriformis, (-)-Leucofisetinidin (7,3',4'-Trihydroxyflavan-3,4-diol, absolute Konfiguration 2S:3R:4S, aus Schinopsis lorentzii), (+)-Leucorobinetinidin (7,3',4',5',-Tetrahydroxyflavan-3,4-diol, absolute Konfiguration 2R:3S:4R aus Robinia pseudoacacia) und (+)-Mollisacacidin (7,3',4'-Trihydroxyflavan-3,4-diol, absolute Konfiguration 2R:3S:4R aus dem Kernholz von Acacia baileyana und Splintholz von A. mearnsii; Abb.). L. werden mit der Biosynthese von kondensierten Tanninen und kondensierten Proanthocyanidinen in Verbindung gebracht.



Leucoanthocyanidine. Mollisacacidin.

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