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Lexikon der Biochemie: Symbiose

Symbiose, ein enges räumliches Zusammenleben artverschiedener Organismen, aus dem alle Partner einen Vorteil ziehen. Man spricht deshalb auch von mutualistischer S. Die faktische Abgrenzung gegen den Kommensalismus und den Parasitismus ist nicht immer eindeutig. Symbiotische Systeme von Relevanz für die Biochemie sind: Knöllchenbakterien – Leguminosen (Stickstofffixierung); Alge – Pilz bei der Flechtensymbiose; Pansenmikroorganismen – Wiederkäuer; Pilz – höhere Pflanze bei den Mycorrhiza. Bei erheblichem morphologischem Größenunterschied der Partner einer S. spricht man oft von Mikro- und Makrosymbionten.

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