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Lexikon der Biochemie: Testosteron

Testosteron, 17β-Hydroxy-androst-4-en-3-on, wichtigster Vertreter der Androgene. Mr 288,43Da, F. 155°C, [α]D +109° (Alkohol). T. wird in den Zwischenzellen des Hodengewebes gebildet, regt Wachstum von Prostata und Samenblase an und fördert Spermienreifung und Ausbildung der männlichen sekundären Geschlechtsmerkmale. Außer in den Testes der Säuger einschließlich des Menschen kommt T. auch in Blut und Harn vor. Die Isolierung erfolgte erstmals 1935 aus Stierhoden. T. wird in Form von Estern, z.B. Testosteronpropionat, bei Mangelerscheinungen der männlichen Keimdrüsen, bei endokrinen Störungen in der Gynäkologie und in der Geriatrie therapeutisch angewandt. Die Biosynthese erfolgt aus Progesteron über 17-Hydroxyprogesteron und Androstendion (Androgene).

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