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Lexikon der Biochemie: Triazinherbizide

Triazinherbizide, Herbizide, die sich vom Triazin ableiten, das in den Positionen 4 und 6 substituierte Aminogruppen trägt (Abb.). Sie besitzen in C-2-Position entweder einen Chlorsubstituenten (Endung -azin), einen Methoxy-Substituenten (Endung -ton) oder einen Methylmercapto-Substituenten (Endung -tryn). Die Hauptbedeutung der Triazine liegt bei der Unkrautbekämpfung im Mais und in Zuckerrüben, sie werden aber auch als Boden- und Blattherbizide in anderen Kulturen und auf Nichtkulturland eingesetzt. Die Anwendung des früher breit eingesetzten Wirkstoffs Atrazin ist in Deutschland aufgrund möglicher Grundwasserkontamination verboten.



Triazinherbizide. Grundstruktur.

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