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Kompaktlexikon der Biologie: Anopheles

Anopheles, Fiebermücken, Gabelmücken, Malariamücken, Gatt. der Stechmücken (Culicidae) mit rund 200 Arten, von denen etwa 50 Arten Überträger der Malaria sind. Nur die Weibchen saugen Blut und sind damit Überträger, die Männchen nehmen nur Wasser oder Blütennektar auf. Die Weibchen sind dämmerungsaktiv. Beim Blutsaugen nehmen sie eine charakteristische Haltung ein, bei der Rüssel, Körper und das hintere, nach oben hinten gerichtete Beinpaar eine gerade Linie bilden. Die Eier werden ins Wasser abgelegt und bilden oft charakteristische Muster auf der Wasseroberfläche, die Larven strudeln, unter der Wasseroberfläche hängend, Nahrung herbei. Die Bekämpfung erfolgt u.a. durch Beseitigung der Brutplätze, Aussetzung sterilisierter Männchen, Einsetzen bestimmter Fische in die Brutgewässer. Neue Hoffnung setzt man in gentechnisch veränderte Bakterien, die für die A.-Larven giftige Stoffe produzieren.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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