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Kompaktlexikon der Biologie: Artenvielfalt

Artenvielfalt, Anzahl der Arten innerhalb einer geografischen Region oder einer Organismengemeinschaft ( vgl. Abb. ). Die A. ist ein wesentliches Merkmal von Biodiversität. Die Schätzungen der globalen A. sind sehr ungenau und schwanken zwischen drei und 30 Mio. Die höchste A. beobachtet man bei den meisten Organismengruppen in tropischen Ökoystemen (tropischer Regenwald). Zu einem Rückgang der A. kommt es vor allem durch Einwirkungen des Menschen (Aussterben). Artenschutz, Rote Liste.



Artenvielfalt: Anzahl der beschriebenen Arten und konservative Schätzung der Gesamtzahl. Die in Klammern angegebenen Zahlen (in Tausend) bei den Gruppen zeigen den teilweise sehr weiten und somit ungenauen Bereich der Abschätzungen. Besonders auffällig ist das Missverhältnis bei artenreichen Organismengruppen wie Milben (Acari) oder Fadenwürmern (Nematoda). Die letztgenannten Gruppen sind völlig ungenügend beschrieben, was vielfach auf einen Mangel an Spezialisten zurückzuführen ist

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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