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Kompaktlexikon der Biologie: Artiodactyla

Artiodactyla, Paarhufer, Ord. der Säugetiere mit rund 150 Arten in neun Familien. Die A. sind eine sehr einheitliche Gruppe, deren kennzeichnendes Merkmal eine hufartige Hornmasse ist, die die Endglieder der 3. und 4. Zehe der Vorder- und Hinterextremitäten verstärkt und die dem Auftreten auf dem Boden dient (Zehenspitzengänger). Die A. sind mehrheitlich Pflanzenfresser mit gekammerten Mägen. Die Herkunft der A. ist noch unsicher, z.T. werden sie von den Condylarthra abgeleitet, jedoch fehlen fossile Reihen, die dies belegen könnten. A. sind seit Beginn des Eozän nachgewiesen. Die Systematik der A. ist ebenfalls mit vielen Unsicherheiten behaftet. Meist werden sie in drei Unterordnungen gegliedert: Suiformes mit Suidae (Schweine) und Tayassuidae (Nabelschweine), Tylopoda (Schwielensohler) mit heute nur noch wenigen Arten (Kamele, Lamas) und Ruminantia (Wiederkäuer) mit den Familien Cervidae, Giraffidae (Giraffen), Antilocapridae (Gabelböcke) und Bovidae (Rinderartige).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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