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Kompaktlexikon der Biologie: Berg, Paul

Berg, Paul, amerikan. Biochemiker und Molekularbiologe, *30.6.1926 New York; ab 1955 Prof. für Mikrobiologie an der Medical School der Washington University in St. Louis (Missouri), seit 1959 Prof. für Biochemie an der Stanford University in Palo Alto (Californien). B. erkannte, dass die mit Restriktionsenzymen gewonnenen DNA-Bruchstücke „sticky ends“ („klebrige Enden“) aufweisen, die sich bei Aneinanderlagerung verbinden. Ihm gelang die erste kovalente Verknüpfung von DNA-Molekülen verschiedener Organismen, wodurch er wesentlich zur Entwicklung der modernen Gentechnologie beitrug. B. war maßgeblich an der freiwilligen Kontrolle der Genmanipulation durch ein mehrjähriges Moratorium (1973) führender Genetiker beteiligt. Er erhielt 1980 zusammen mit W. Gilbert und F. Sanger den Nobelpreis für Chemie.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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