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Kompaktlexikon der Biologie: Bison

Bison, Bison bison, in Prairien und lichten Wäldern Nordamerikas verbreitetes Wildrind, etwa 3 m körperlang und 1,9 m schulterhoch, mit dichtem braunem, am Vorderkörper schwarzbraunem Fell mit mähnenförmig verlängerten Haaren. Beide Geschlechter haben kurze, seitlich am Kopf stehende Hörner. B. ernähren sich vor allem von Gräsern. Sie wanderten früher in riesigen Herden über die Prairien und waren das wichtigste Jagdwild der dort lebenden Indianer. Durch Massenabschuss im 19. Jh. wurde der B. fast ausgerottet, die Bestände haben sich infolge intensiver Schutzmaßnahmen erholt. Eng verwandt mit dem B. und sehr ähnlich im Aussehen ist der in Wäldern Eurasiens und Nordafrikas verbreitete Wisent (Bison bonasus), der sich von Gräsern, Blättern und Baumrinde ernährt. Auch er war Anfang des 20. Jh. fast ausgerottet, bis heute gibt es nur noch kleine, geschützte Bestände.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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