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Kompaktlexikon der Biologie: Brustkorb

Brustkorb, Thorax, der von Rippen, Brustwirbeln, Brustbein, Knorpel und Bändern gebildete Skelettkorb der Wirbeltiere, der Herz und Lungen einschließt und im Dienst der Atmung steht. Die Rippen (Costae) sind stabartige, bogenförmige, knorpelige oder knöcherne Skelettelemente, die mit den Brustwirbeln (Wirbelsäule) eine gelenkige Verbindung haben. Beim Menschen besitzen die oberen sieben Rippen auch eine eigene gelenkige Verbindung mit dem Brustbein (Sternum). Die folgenden drei Rippen sind mit ihren knorpeligen Enden mit der siebten Rippe verbunden und bilden so den Rippenbogen, die elfte und zwölfte Rippe enden frei. Das Brustbein stützt bei den Vögeln ausgedehnte Teile der vorderen Rumpfwand und besitzt einen Kamm (Crista sterni) als vergrößerte Ansatzfläche für die Flugmuskulatur. Bei Fischen, fußlosen Lurchen, Schlangen und Schildkröten fehlt ein Brustbein. Der vom B. umschlossene Raum ist die Brusthöhle. Er hat eine vordere (obere) und hintere (untere) Öffnung, die Thoraxapertur.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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