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Kompaktlexikon der Biologie: Calorimetrie

Calorimetrie, Kalorimetrie, allg. in der Chemie eine Methode, die der Ermittlung sowohl der Wärmekapazität von Stoffen, als auch der bei chemischen oder physikalischen Prozessen frei werdenden Wärme dient. In der Biologie wird dieses Verfahren ebenfalls angewandt, um die Energieumsetzung eines Lebewesens zu messen, denn der größte Teil der in einem Organismus umgesetzten Energie wird früher oder später als Wärme frei. Bei der klassischen direkten C. wird das Versuchstier in ein wärmeisoliertes Behältnis gesetzt und seine Wärmeproduktion gemessen. Das modernere Verfahren, die so genannte indirekte C., erlaubt darüber hinaus die Ermittlung des Sauerstoffverbrauchs und der Kohlenstoffdioxid-Abgabe des Versuchstiers (Respirationscalorimetrie).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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