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Kompaktlexikon der Biologie: Carapax

Carapax, 1) bei den Krebsen (Crustacea) eine Hautduplikatur, die durch Vergrößerung aus dem ursprünglichen Kopfschild entsteht oder vom Segment der 2. Maxillen ausgehend, an den Körperseiten und nach hinten auswächst und so eine Schale bildet, die einen Teil der Thoraxsegmente oder im Extremfall den ganzen Körper einhüllt. Der C. kann ganz unterschiedlich entwickelt sein: Bei den Decapoda überdeckt er mit seinen Seitenwänden (Branchiostegite) die Kiemen, bei den Muschelkrebsen (Ostracoda) und den Rankenfüßern (Cirripedia) bildet er eine stark verkalkte Schale, in die sich der Krebs ganz zurückziehen kann. Bei einigen Gruppen, z.B. den Asseln (Isopoda) und den Flohkrebsen (Amphipoda) ist der C. völlig reduziert.

2) der knöcherne, von lederartiger Haut oder Hornplatten bedeckte Rückenteil des Panzers der Schildkröten (Chelonia).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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