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Kompaktlexikon der Biologie: Chargaff, Erwin

Chargaff, Erwin, österr.-amerikan. Biochemiker und Schriftsteller, *11.8.1905 Tschernowzy; 1930-33 in der bakteriologischen Abteilung der Universität Berlin und anschließend bis 1935 am Institut Pasteur in Paris tätig; seit 1935 am College of Physicians and Surgeons der Columbia University (New York), ab 1952 Prof. für Biochemie, 1970-74 Leiter des Departments Biochemistry der Columbia University. C. untersuchte Ende der 1940er-Jahre chromatographisch die relative Zusammensetzung von Nucleinsäuremolekülen aus Purin- und Pyrimidinbasen und stellte aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse die Chargaff-Regeln auf, die eine der Voraussetzungen zur Entwicklung des Doppelhelix-Modells durch J.D. Watson und F.H.C. Crick waren.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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