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Kompaktlexikon der Biologie: Chevreul, Michel Eugène

Chevreul, Michel Eugène, franz. Chemiker, *31.8.1786 Angers, †8.4.1889 Paris; ab 1830 Prof. und 1864-79 Direktor am Musée d'Histoire Naturelle in Paris, seit 1824 Färbereidirektor der Königlichen Gobelinmanufaktur von Paris. C. ist der Begründer der wissenschaftlichen Fett- und Seifenchemie. Er entdeckte 1811 die Fette, die er in Glycerin und Fettsäuren zerlegte. Neben vielen anderen Substanzen entdeckte er das von ihm so genannte Cholesterin in Gallensteinen und isolierte 1815 Zucker aus dem Harn eines Diabetikers, den er als Glucose identifizierte und somit den ersten Schritt zur Erkennung des Diabetes als einer Regulationsstörung des Zuckerstoffwechsels vollzog.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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