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Kompaktlexikon der Biologie: Chlorose

Chlorose, bei Pflanzen eine durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufene Chlorophyll-Mangelerscheinung der Blätter, die infolge von nicht mehr oder nur noch in geringen Mengen vorhandenen grünen Chlorophylls gelblich-grün gefärbt sind. C. entstehen häufig aufgrund von Mangelernährung, wenn bestimmte Ionen im Boden nicht zur Verfügung stehen. Hierzu zählen Nährstoffe wie Nitrat und Molybdän (Cofaktor der Nitratreduktase), Eisen (Cofaktor der Chlorophyllbiosynthese), Magnesium (Zentralatom des Chlorophylls) oder Mangan (Bestandteil des Fotosystems II).

Neben Nährstoffmangel führt auch der Befall durch phytopathogene Pilze und Bakterien zur Ausbildung von C., die häufig mit der Synthese von Anthocyanen einhergeht, sodass sich die Blätter rötlich färben. Lichtmangel oder völlige Dunkelheit führen ebenso wie Dürrestress (Dürreresistenz) zu C. Bei einer Reihe von Zierpflanzen sind C. hingegen züchterisch beabsichtigt.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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