Direkt zum Inhalt

Kompaktlexikon der Biologie: Chrysophyceae

Chrysophyceae, Goldalgen, Klasse der Heterokontophyta mit ca. 2000 Arten. Es sind einzellige, begeißelte Algen, die z.T. auch Kolonien bilden. Die Arten sind meist braun bis goldbraun gefärbt und enthalten als akzessorisches Pigment Fucoxanthin. Die meisten Arten kommen im Süßwasser vor. Arten der Gatt. Dinobryon bilden tütenartige Cellulosegehäuse. Nach der Teilung setzen sich die Tochterzellen am Rand des Muttergehäuses fest und bilden buschig verzweigte Coenobien (Coenobium). Bei den Gatt. Uroglena und Synura sind zahlreiche Zellen strahlig angeordnet und bilden ein kugelförmiges Coenobium ( vgl. Abb. ). Die Klasse umfasst die Ord. Chrysomonadales, Dictyochales, Chrysocapsales und Chrysotrichales.



Chrysophyceae: 1 Dinobryon sertularia, 2 Uroglena americana

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

Partnervideos