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Kompaktlexikon der Biologie: Cilienschlag

Cilienschlag, von Cilien durchgeführte synchrone Ruderbewegungen, bei denen einem raschen Vorschlag in gestreckter Haltung (Kraftschlag) ein langsamerer Rückschlag der eingekrümmten Cilien (Erholungsschlag) folgt, sodass sich hoher und geringer Strömungswiderstand abwechseln. Die Cilien schlagen dabei häufig metachron in Erregungswellen und können in einigen Fällen (z.B. Paramecium) die Schlagrichtung und somit die Richtung der Fortbewegung schlagartig umkehren (so genannte Vermeidungsreaktion). Die Frequenz des C. liegt zwischen 20 und 30 Hz, kann aber je nach Zelltyp variieren.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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