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Kompaktlexikon der Biologie: Cimicomorpha

Cimicomorpha, Gruppe der Wanzen (Heteroptera), zu der u.a. die Fam. Plattwanzen (Cimicidae) und die Fam. Raubwanzen (Reduviidae) gehören. Zu den Plattwanzen gehören rund 20 Blut saugende Arten, die überwiegend an Vögeln und Säugetieren leben. Bekannteste Art ist die Bettwanze (Cimex lectularius). Sie lebt tagsüber versteckt in Ritzen oder Spalten und saugt nachts an schlafenden Menschen und anderen Warmblütern Blut. Angelockt werden sie durch die Körperwärme und eine erhöhte Kohlenstoffdioxidkonzentration. Das Sekret der Speicheldrüsen erzeugt juckende Quaddeln. Gelegentlich können Krankheiten (z.B. Rückfallfieber) übertragen werden. – Zur Fam. der Raubwanzen gehören über 3000 vor allem tropische Arten, die oft eine rot-schwarze oder schwarz-gelbe Zeichnung haben. Sie leben räuberisch von Insekten, die sie aussaugen, einige Arten auch als Blutsauger (Triatoma). Häufig ist die auch in Häusern vorkommende, bis 18 mm lange Große Raubwanze (Staubwanze, Reduvius personatus).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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