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Kompaktlexikon der Biologie: Claude, Albert

Claude, Albert, belgischer Mediziner und Biochemiker, *23.8.1899 Longlier (heute zu Neufchâteau, Luxemburg), †22.5.1983 Brüssel; zunächst am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin und am Rockefeller Institute in New York, ab 1949 Prof. und Leiter des Jules-Bordet-Instituts für Krebsforschung an der Freien Universität in Brüssel. C. entwickelte eine Reihe von Methoden (u.a. Ultramikrotomie und fraktionierte Zentrifugation) mit denen die Zelle und ihre Bestandteile elektronenmikroskopisch untersucht werden können und entdeckte bei elektronenmikroskopischen Studien an Fibroblastenkulturen und Leberzellen die Mitochondrien. Er erhielt 1974 zusammen mit C.R. de Duve und G.E. Palade den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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