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Kompaktlexikon der Biologie: Codein

Codein, Kodein, Methylmorphin, ein Opiumalkaloid, der 3-Monomethylether des Morphins. C. ist zu 0,3 – 3 % im Opiumsaft enthalten. Aufgrund seiner das Hustenzentrum dämpfenden Eigenschaften wird C. in Form des Phosphorsäuresalzes vor allem in hustenstillenden Mitteln angewandt. Im Gegensatz zu Morphin ist C. kaum analgetisch (Schmerz stillend) wirksam, vemag aber die Wirksamkeit anderer Analgetika zu steigern. Unerwünschte Nebenwirkungen wie Darmträgheit, dämpfende Wirkung auf das Gehirn, Euphorie und Suchtgefahr sind deutlich geringer als beim Morphin.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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