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Kompaktlexikon der Biologie: Corpora cardiaca

Corpora cardiaca, meist paarige Hormondrüsen der Insekten (Insecta), die hinter dem Oberschlundganglion liegen, als Neurohämalorgan dienen und eigene Hormone produzieren. Die Hormone der C.c. regulieren die Konzentration der Kohlenhydrate in der Hämolymphe, wobei ein hyperglykämischer Faktor die Bildung von Glucose aus Glykogen im Fettkörper induziert. Die Vermittlung der hormonellen Nachricht an die Fettkörperzelle erfolgt über cAMP (Adenosinphosphate) als second messenger. Außerdem induzieren sie das zur Häutung und Metamorphose führende Hormon Ecdyson, steuern den Herzschlag durch Freisetzung von Serotonin und beeinflussen bei manchen Insekten das Wachstum der Eizellen. Bei höheren Diptera sind die C.c. häufig mit den Corpora allata und der Häutungsdrüse zu einem „Weismann'schen Komplex“ fusioniert.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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