Direkt zum Inhalt

Kompaktlexikon der Biologie: Damhirsche

Damhirsche, Dama, Gatt. der Hirsche (Cervidae) mit nur einer Art, dem Damhirsch (Dama dama); von ihm existieren zwei Unterarten, der Europäische Damhirsch (Dama dama dama) und der Mesopotamische Damhirsch (Dama dama mesopotamica), der nur noch in Südwestpersien einen geringen Bestand hat. D. sind im Sommer hellbraun mit weißlichen Fleckenreihen und hellem Bauch, im Winter dunkler mit undeutlicher Fleckung. Der Europäische Damhirsch hat ein schaufelartiges Geweih. D. ernähren sich von Kräutern, Blättern, Knospen und Zweigen. Sie bilden Rudel aus Weibchen und Nachwuchs, während die Hirsche außerhalb der Brunft, die ab Mitte Oktober beginnt, in kleinen Trupps leben. D. haben als Jagd- und Parkwild weite Verbreitung gefunden und werden zur Gewinnung von Wildfleisch gezüchtet.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

Partnerinhalte