Direkt zum Inhalt

Kompaktlexikon der Biologie: Desertifikation

Desertifikation, Wüstenbildung, Ausbreitung von Wüsten in Wüstenrandgebieten in ariden, semiariden und trockenen subhumiden Regionen. Sie ist häufig die Folge der zu starken Nutzung dieser empfindlichen Ökosysteme. Etwa 70 % aller Trockengebiete mit einer Gesamtfläche von 3,6 Mrd. Hektar und ein Viertel der gesamten Bodenfläche der Erde sind von Wüstenbildung betroffen. Die Dürrekatastrophe im Sahel 1973/74 war ausschlaggebend für die Entstehung einer neuen interdisziplinären Wissenschaft, der Desertologie, die sich mit der Erforschung der Ursachen und Zusammenhänge der Wüstenbildung befasst.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

Partnerinhalte