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Kompaktlexikon der Biologie: Dicotyledonae

Dicotyledonae, Dikotyledonen, Dikotyle, zweikeimblättrige Pflanzen, 1) nach früherer Systematik eine Klasse der Angiospermae, der die Klasse der Monocotyledonae gegenübergestellt wurde. 2) nach heutiger Systematik Bez. für die Klassen Magnoliopsida und Rosopsida. Die Aufteilung der früheren Klasse D. in zwei gesonderte Klassen basiert auf den Erkenntnissen molekularer Untersuchungen. Danach bestätigte sich die Hypothese, dass die Monocotyledonae als frühe monophyletische Entwicklung aus den basalen D. entstanden sind. Diese basalen D. waren Magnoliopsida-artige Stammsippen. Weiterhin zeigte sich, dass auch die "höheren" D. (Eudicots) sich aus anderen kreidezeitlichen Vertretern dieser basalen Magnoliopsida entwickelt haben.

Von den Monocotyledonae unterscheiden sich die D. in der Regel durch Langlebigkeit der Hauptwurzel, durch eine kreisförmige Anordnung der Leitbündel im Stängelquerschnitt, meist sekundäres Dickenwachstum, Vielgestaltigkeit und netzförmige Nervatur der Blätter.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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