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Kompaktlexikon der Biologie: Dioxine

Dioxine, i.w.S. Bez. für alle von einem heterozyklischen Sechsring (mit zwei Sauerstoffatomen) abgeleiteten Verbindungen. I.e.S. die chlorierten Derivate des Dibenzo-1,4-dioxins, von denen rund 210 bekannt sind. Besonders toxisch ist das als „Seveso-Gift“ bekannt gewordene 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-1,4-dioxin (TCDD). Akute Vergiftungen schädigen vor allem die Leber und lösen Chlorakne aus. D. und die verwandten Dibenzofurane entstehen als Nebenprodukte in der Chlorchemie, bei der Verbrennung chlorierter Produkte, aber auch bei Vulkanausbrüchen und Waldbränden. D. werden im Fettgewebe des Körpers gespeichert. ( vgl. Abb. )



Dioxine: Grundformel der Dioxine

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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