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Kompaktlexikon der Biologie: DNA-Methylierung

DNA-Methylierung, durch DNA-Methyltransferasen katalysierte Übertragung von Methylgruppen auf bestimmte Basen der DNA. Die D.-M. ist dabei nicht zufällig, sondern in bestimmten Sequenzmotiven zu finden. Der Grad der D.-M. beeinflusst die Genexpression, wobei transkriptionell aktive DNA-Abschnitte i.d.R. weniger methyliert sind als inaktive Bereiche (Barr-Körperchen). Bei Tieren sind bis zu 2 %, bei Algen bis zu 3,5 % und bei Pflanzen bis zu 10 % 5-Methylcytosin nachgewiesen worden. – Nach der Replikation ist der Tochterstrang anfänglich nicht methyliert, da die D. postreplikativ erfolgt (DNA-Reparatur).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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