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Kompaktlexikon der Biologie: Dotter

Dotter, 1) umgangssprachliche Bez. für die Eizelle des Vogeleies (Eigelb oder Eidotter).

2) Die Speicherstoffe der tierischen Eizelle, die während der Embryonalentwicklung ab- oder umgebaut werden. Sie liefern die Bausteine und die Energie für die Entwicklung, bis ein Stadium erreicht ist, das selbst Nahrung aufnehmen kann. Als Speicherstoffe dienen Proteine, Fette und Kohlenhydrate (Glykogen), wobei die Fette häufig als Schollen oder Tropfen ins Protoplasma eingelagert sind (Dotterkugeln). Dotterproteine werden bei Wirbeltieren überwiegend von der Leber, bei Insekten überwiegend vom Fettkörper synthetisiert, in den Kreislauf abgegeben und von den heranwachsenden Eizellen selektiv aufgenommen. Die Dottermenge ist mit dem Typ der Furchung korreliert.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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