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Kompaktlexikon der Biologie: Driesch, Hans Adolf Eduard

Driesch, Hans Adolf Eduard, deutscher Naturphilosoph und Zoologe, *28.10.1867 Bad Kreuznach, †16.4.1941 Leipzig; ab 1891 Forschungsarbeiten an der Zoologischen Station Neapel, seit 1900 Privatgelehrter in Heidelberg, ab 1907 Lehrstuhl für „Natürliche Theologie“ in Aberdeen, 1911 Prof. in Heidelberg, 1920 in Köln und 1921 in Leipzig. D. wurde vor allem bekannt durch seine Versuche zur Embryologie des Seeigels, deren Ergebnisse er vitalistisch interpretierte (Begründer des Neovitalismus), was zum Bruch mit seinem Lehrer E. Haeckel führte. Er entdeckte an Seeigeleiern die Fähigkeit zur Regulation (Regulationseier) und prägte u.a. die Begriffe prospektive Bedeutung und prospektive Potenz (Determination). D. gilt als der eigentliche Initiator der Entwicklungsphysiologie.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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