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Kompaktlexikon der Biologie: Edelman, Gerald Maurice

Edelman, Gerald Maurice, amerikan. Biochemiker, *1.7.1929 New York; ab 1966 Prof. für Biochemie, seit 1982 Direktor des Neurowissenschaftlichen Instituts der Rockefeller University in New York. Von E. stammen bedeutende Arbeiten über die Antigen-Antikörper-Reaktion. Er wies 1959 beim Immunglobulin G (IgG) nach, dass dieses Antikörpermolekül aus durch Disulfidbrücken zusammengehaltenen Untereinheiten (von ihm als leichte und schwere Ketten bezeichnet) besteht. Bis 1969 klärte E. die Aminosäuresequenz des IgG auf und zeigte, dass die Unterschiede in der Antigenspezifität verschiedener Immunglobuline auf der Unterschiedlichkeit der Aminosäuresequenzen in den variablen Regionen beruhen. 1972 erhielt E. zusammen mit R.R. Porter den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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