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Kompaktlexikon der Biologie: Ediacara-Fauna

Ediacara-Fauna, nach dem Fundort in Südaustralien benannte, präkambrische, z.T. recht seltsame marine Flachwasserfauna aus Wirbellosen ohne fossilierbare Hartteile. Die Zuordnung der E.-F. zu den einzelnen Stämmen des Tierreichs ist schwierig und umstritten. Teilweise soll es sich um riesige Einzeller handeln, stabilisiert durch eine Kammerung, ähnlich derjenigen einer Luftmatratze. Vermutlich sind Vorläufer von Weichtieren (Mollusca) und Schwämmen (Porifera) in der E. – F. vertreten. Besonders zahlreich sind Hohltiere (Coelenterata; etwa 67%), aber auch Annelida (rund 25%) und Arthropoda. Seit ihrer Entdeckung sind mehr als 20 ähnliche Fundstätten auf allen fünf Kontinenten bekannt geworden. Das radiometrisch ermittelte Alter der E.-F. liegt zwischen 543 und 549 und höchstens bei 670 Mio. Jahren.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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