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Kompaktlexikon der Biologie: Eiszeit

Eiszeit, Glazial, in der Geologie gebräuchliche, 1837 von K.F. Schimper (1803-1867) geprägte Bez. für Abschnitte der Erdgeschichte mit Vereis, gsspuren. Als E. oder besser Kaltzeit werden aber auch Teilabschnitte eines Vereisungszyklus bezeichnet. Absinkende Temperaturen und zunehmende Niederschläge führen zu vermehrter Gletscherbildung und Eisüberdeckung auf großen Teilen der Erdoberfläche. Kennzeichen von E. sind ebenso starke Klimaänderungen, die sich oft als rasch wechselnde Warm- und Kaltzeiten bemerkbar machen. E. verschieben die Klimagürtel auf der Erde in Richtung Äquator und nehmen entscheidenden Einfluss auf Verbreitung, Zusammensetzung und Evolution der Tier- und Pflanzenwelt auf dem Festland und in den Meeren.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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