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Kompaktlexikon der Biologie: Erdnuss

Erdnuss, Arachis, Gatt. der Hülsenfrüchtler (Fabales) mit über 20 in Südamerika heimischen Arten. Es sind krautige, einjährige oder mehrjährige Arten mit gefiederten Blättern und meist gelben Schmetterlingsblüten. Als Kulturpflanze von Bedeutung ist Arachis hypogaea, eine einjährige, aus Bolivien stammende Pflanze. Die Entwicklung der Frucht ist ein Beispiel für Bodenfrüchtigkeit (Geokarpie). Nach der Befruchtung durch Selbstbestäubung wächst ein Teil der Blütenachse (Gynophor) in die Erde und schiebt die Frucht vor sich her. Diese bleibt stets geschlossen, ist morphologisch also eine Nuss.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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