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Kompaktlexikon der Biologie: Fotophosphorylierung

Fotophosphorylierung, Bez. für die während der Lichtreaktionen der Fotosynthese erfolgende ATP-Synthese, zu der die Energie des Sonnenlichtes neben der Bildung von Reduktionsäquivalenten in Form von NADPH verwendet wird. Für die F. ist ein Elektronenfluss erforderlich, der nach dem chemiosmotischen Modell zur Erzeugung eines pH-Gradienten zwischen dem Thylakoidlumen und dem Stroma der Chloroplasten führt, sodass die erforderliche protonenmotorische Kraft vorhanden ist, und somit die in der Thylakoidmembran vorhandene ATP-Synthase („Kopplungsfaktor“) die ATP-Synthese katalysieren kann. Bei Organismen, die sowohl Fotosystem I als auch Fotosystem II besitzen (oxygene Fotosynthese) findet neben dem nichtzyklischen Elektronentransport unter bestimmten Bedingungen auch ein zyklischer Elektronentransport statt. In Analogie wird deshalb von nich zyklischer F. und zyklischer F. gesprochen. (Sondertext Methoden: Fotosyntheseforschung)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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