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Kompaktlexikon der Biologie: Galton, Sir Francis

Galton, Sir Francis, brit. Arzt, Naturforscher und Schriftsteller, Vetter von C.R. Darwin; *16.2.1822 Sparkbrook (heute zu Birmingham), †17.1.1911 Haslemere (Surrey); seit 1859 Privatgelehrter in London (Mitglied der Royal Society). G. verfasste zahlreiche Arbeiten zur Vererbung. Er bemühte sich erstmals um statistische Methoden und Merkmalsanalysen insbesondere in Anthropologie und Humangenetik. Seine Arbeiten bildeten die Grundlage für die spätere mathematische Berechnung von Genfrequenzen (Hardy-Weinberg-Gesetz). Er gilt ferner als Begründer der Zwillingsforschung und prägte den Begriff Eugenik. Nach Entdeckung der individuellen Ausprägung der Hautleisten an den Fingern, führte er die Daktyloskopie (Fingerabdruckverfahren) als Methode in den polizeilichen Erkennungsdient ein.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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