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Kompaktlexikon der Biologie: Ganglioside

Ganglioside, Glykosphingolipide (Glykolipide) mit einem bis vier immer endständigen Sialinsäureresten. Bei G. mit mehreren Sialinsäureresten ist der Oligosaccharidrest verzweigt. Die Fettsäurekomponente der G. ist meist Stearinsäure. G. sind als saure Glykolipide in der äußeren Hälfte der Zellmembran lokalisiert. Sie fungieren als Rezeptoren für biologisch aktive Verbindungen, so für Serotonin oder das Tetanustoxin. Das Gangliosidmuster der äußeren Zellmembran ist organ- und artspezifisch. Besonders hoch ist ihre Konzentration im Gehirn. Möglicherweise sind G. dort an Gedächtnis bildenden Prozessen (Gedächtnis) beteiligt, indem sie modulierend in den Informationsfluss an den Synapsen eingreifen.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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