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Kompaktlexikon der Biologie: Gilbert, Walter

Gilbert, Walter, amerikan. Molekularbiologe, *21.3.1932 Boston (Massachusetts); ab 1959 Prof. für Physik, ab 1964 für Biophysik, seit 1968 für Molekularbiologie an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts). G. erhielt 1980 zusammen mit P. Berg und F. Sanger den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung (zusammen mit A. Maxam) einer Methode zur Bestimmung der Nucleotidsequenz der DNA (Maxam-Gilbert-Methode; DNA-Sequenzierung). 1978 stellte er auf gentechnologischem Weg Insulin her, indem er das aus Ratten gewonnene Insulin-Gen in das β-Lactamase-Gen des Bakteriums Escherichia coli einbaute.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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