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Kompaktlexikon der Biologie: Gnus

Gnus, Connochaetes, etwa hirschgroße, in den Savannen Afrikas lebende Antilopen mit Nacken- und Brustmähne, langer Schwanzquaste und gebogenen Hörnern bei beiden Geschlechtern. Zur Gatt. gehören zwei Arten. Das Streifengnu (Connochaetes taurinus) lebt mit fünf Unterarten in Süd- und Ostafrika; Streifengnus sind Herdentiere, die im Zusammenhang mit Regen- und Trockenzeiten über 1000 km lange Wanderungen unternehmen, häufig gefolgt von Raubfeinden. Das in Südafrika lebende Weißschwanzgnu (Connochaetes gnou) wurde dort als „Wildebeest“ fast ausgerottet; die heutigen Bestände leben vorwiegend in Parks und Reservaten und stammen von halbwilden Farmtieren ab.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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