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Kompaktlexikon der Biologie: Hämolyse

Hämolyse, Blutzerfall, die Verkürzung der normalen Lebensdauer der Erythrocyten. Sie kann u.a. verursacht werden durch Gifte (toxische H., z.B. durch Benzol, Schlangengifte, Knollenblätterpilz, Medikamente), Störungen des Erythrocytenstoffwechsels, erbliche Störungen der Hämoglobinsynthese (Porphyrien), Transfusionszwischenfälle, Autoimmunreaktionen (z.B. durch Wärme- oder Kälteagglutinine); weiterhin kann sie im Rahmen von bakteriellen oder parasitologischen Infekten auftreten (z.B. bei Blutvergiftung, Gasbrand, Malaria) oder bei schweren Verbrennungen. Eine Sonderform ist der so genannte Morbus haemolyticus neonatorum, eine H., die als Folge einer Rhesus-Unverträglichkeit bei Mutter und Kind auftritt.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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