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Kompaktlexikon der Biologie: Hallimasch

Hallimasch, zu den Blätterpilzen (Agaricales) gehörende Gatt. der Pilze mit fast 20 Arten. Sie haben einen gelblich-bräunlichen Hut und Lamellen die zumindest kurz am Stiel (mit Ring) herablaufen. Der Sporenstaub ist weißlich. Man findet sie von Juli bis November büschelig wachsend an Baumstümpfen, am Fuß toter und lebender Bäume oder in Mooren. H.-Arten sind gefährliche Parasiten vieler Laub- und Nadelbäume. Sie können in der Forstwirtschaft und in Obstplantagen große Schäden verursachen, indem sie die Bäume zum Absterben bringen. Sie führen zu Rindenschäden sowie Weißfäule bei Laub- und Kernfäule bei Nadelhölzern. Das vom Mycel des H. befallene Holz leuchtet bisweilen im Dunkeln (Biolumineszenz).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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