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Kompaktlexikon der Biologie: Harnsäure

Harnsäure, 2,6,8-Trihydroxypurin, stickstoffhaltiges Endprodukt des Abbaus von Proteinen, Aminosäuren, Nucleotiden und anderen stickstoffhaltigen Verbindungen bei Reptilien, Vögeln und vielen Insekten. Die Bildung von H. findet in Leber und Niere bzw. entsprechenden Organen, wie z.B. dem Fettkörper der Wirbellosen, statt, durch Einschleusung einfacher stickstoffhaltiger Zwischenstufen wie Ammoniak, Glutamin und Aspartat in den Purinstoffwechsel. Durch Oxidation von Hypoxanthin und Xanthin, den Abbauprodukten der Purinnucleotide, entsteht H. Bei Primaten ist H. lediglich das Abbau- und Ausscheidungsprodukt der Purinnucleotide, während die übrigen Stickstoffverbindungen als Harnstoff ausgeschieden werden. (Exkretion)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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